EINLADUNG zur VVN-BdA Kreis-MV Ostfriesland am 20.09.2023 um 19:00 Uhr im Restaurant Leckerpott, Am Delft 6, 26725 Emden
10. September 2023
Tagesordnung:
Protokoll der JHV
Aktuelle Ausgabe der Antifa – Artikel ausgewählt
Austausch über die rechten Aktivitäten in der Krummhörn
Austausch über Antifa- und Friedensaktivitäten in Emden
Macht ein monatlicher Austausch in Emden Sinn für uns?
Auseinandersetzung mit der AfD – aber wie ?
Berichte aus der Organisation
Termine und Verschiedenes
Offenes Treffen des Leeraner VVN-Bund der Antifaschist*innen am 7. September 2023 um 19:00 Uhr im „Haus Hermann“, Hermann-Lange-Ring 28 (AWO-Räume) in Leer
31. August 2023
Tagesordnungspunkte:
- Sachstand zu unserem Projekt 2024: 150. Jahre Kriegerdenkmal
- Bericht über den Gedenkstein für Sinti/Roma in Leer
- Antikriegsaktivitäten der Gewerkschaften – eine Einschätzung
- Stoppt die AfD – aber wie? Kampagne: Björn Höcke ist ein Nazi!
- Arbeit mit der Zeitschrift Antifa
- Termine und Verschiedenes
27. August: Lesung aus Langhoffs „Die Moorsoldaten“ in Börgermoor
17. August 2023
Am 27. August 1933 fand im Rahmen des Zirkus Konzentrazani die Uraufführung des „Lied der Moorsoldaten“ statt. Mit eines der ersten Zeugnisse zu dieser Uraufführung stellt Wolfgang Langhoffs Roman „Die Moorsoldaten“ dar. Sein „Unpolitischer Tatsachenbericht“ erschien 1935 im Schweizer Exil und vermittelte umfängliche Eindrücke über die wahren Zustände in einem deutschen Konzentrationslager.
Anlässlich des 90-jährigen Jubiläums des Liedes der Moorsoldaten wollen wir uns gemeinsam einigen Passagen seines Romans widmen und einen Blick auf die Entstehung des Liedes werfen. Nach einem Grußwort durch den Surwolder Bürgermeister Franz Trentmann und einer kurzen historischen Einführung lesen Vorstandsmitglieder des Aktionskomitees für ein DIZ Emslandlager e.V. einige Passagen aus Langhoffs Roman.
Die Veranstaltung wird am Sonntag den 27. August von 16:30 Uhr bis ca. 17:30 an der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrations- und Strafgefangenenlagers Börgermoor, Im Eichengrund, Surwold stattfinden. Der Eintritt ist frei.
Wir freuen uns auf Ihr/Euer Erscheinen. Und noch gibt es Karten für das am selben Tag um 20 Uhr stattfindende Konzert des Ensembles „Die Grenzgänger“ in Papenburg . Bitte unbedingt reservieren!
Corinna Bittner und Ben Gattermann
Vorstandsmitglieder DIZ
Angriff auf die Demokratie
16. August 2023
Pressemitteilung der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten
Angriff auf die Demokratie
Zerstörung in der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten
Auf den Sitz der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten in Celle ist in der vergangenen Nacht ein Anschlag verübt worden. Mehrere Fensterscheiben wurden zerstört und eine Informationstafel von der Wand gerissen. „Selbstverständlich wurde Strafanzeige erstattet,“ sagt Geschäftsführerin Dr. Elke Gryglewski. Am Wochenende findet in Celle der Landesparteitag der AfD statt. Die Stiftung und die Gedenkstätte Bergen-Belsen haben zusammen mit anderen Akteur_innen zu einer Demonstration dagegen aufgerufen. Angesichts dieses Anschlags seien alle gefordert, die Demokratie zu verteidigen, betont Gryglewski.
Die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten ist Trägerin der Gedenkstätte Bergen-Belsen und der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel und fördert und begleitet die gesamte Gedenkstättenlandschaft in Niedersachsen. Historisch-politische Bildung an historischen Orten, Forschung zu Geschichte und Folgen der NS-Verfolgung sowie deren Kontinuitätslinien und die Verknüpfung zu aktuellen Verbrechensereignissen sind ihre Kernarbeit.
„Wir sind überzeugt, dass es nur eine Minderheit ist, die sich hier gewalttätig äußert. Der Grundstein für Gewalt wird jedoch oft mit Worten gelegt. Umso wichtiger ist es daher, dass unsere Gesellschaft klar für demokratische Strukturen eintritt und sich von Anfang an gegen ausgrenzende und diffamierende autoritäre Tendenzen zur Wehr setzt“, so Gryglewski weiter.
„Deshalb laden wir nachdrücklich zur Beteiligung an der Demonstration in Celle ein!“
DIZ-Blog „Ankunft. Häftlinge und Gefangene der Emslandlager“
12. August 2023
16. Emder Friedenstage – Programm
12. August 2023
1. September, Franz Nadler; „Sand im Gebriebe“: Entgegen der offiziellen „Sieg im Krieg“-Rhetorik ist die Unterstützung der Rekruten für den Krieg keineswegs gesichert, weder in Russland noch in der Ukraine und auch nicht in Belarus. Mit welchen Mitteln werden die Soldaten für den Krieg geködert? Und wie wehren sie sich dagegen? Können sie das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung in Anspruch nehmen? Und falls sie etwa nach Deutschland fliehen, können sie Asyl bekommen? Franz Nadler wird diese Fragen in seinem Vortrag behandeln. Er ist Vorsitzender des Vereins Connection, der in Offenbach/Main seit 30 Jahren Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus Kriegen unterstützt. Beginn ist um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Groene Stee in Emden. Der Eintritt ist frei.
7. September, Jürgen Rose; „Den Frieden gewinnen – nicht den Krieg“: Der Krieg in der Ukraine wird allgemein als Völkerrechtsbruch beurteilt. Die Frage dabei ist, was ist eigentlich Angriff, was Verteidigung? Haben sämtliche Konfliktbeteiligten wirklich alles getan, um ihre in der UN-Charta niedergelegte völkerrechtliche Verpflichtung zu erfüllen, einen solchen Krieg zu verhindern? Vor allem: Wie kann dieser Krieg beendet werden? Wie kann eine stabile Friedensordnung nach dem Ende der Kampfhandlungen aussehen? Wie wirkt sich die Militarisierung und Aufrüstung auf die Gesellschaft in der Ukraine und bei uns aus? Jürgen Rose versucht, mit einem etwas anderen Blick auf diesen Krieg diesen Fragen nachzugehen. Der Oberstleutnant a.D. ist Mitglied des Darmstädter Signals. Er verweigerte 2007 aus Gewissensgründen seine Beteiligung am Tornado-Einsatz in Afghanistan. Beginn ist um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Groene Stee in Emden. Der Eintritt ist frei.
12. September, Jaqueline Andres; „Klimaschutz heißt Abrüstung“: Nichts schadet der Umwelt und dem Klima mehr als Krieg. Zerstörung, Verseuchung, CO2-Belastung und Ressourcenverbrauch belasten Mensch, Umwelt und das Klima. Ein Kampfjet des Typs F-35 setzt pro Tankladung rund 28 Tonnen Treibhausgasemissionen frei und verbraucht bis zu 8.500 Kilogramm Treibstoff pro Flugstunde. Militärisches Großgerät ist ständig im Einsatz – eingebunden in den Kasernenalltag, in Militärübungen, in der Militärlogistik und in Kriegseinsätzen. Auch die Rüstungsproduktion und die Instandhaltung von Kriegsgerät sind energieintensiv. Anhand zahlreicher Beispiele zeigt Andres auf, wie Militärapparate konkret der Umwelt und dem Klima enorme Schäden zufügen. Aus dem Klima-Abkommen ist das Militär jedoch ausgenommen. Andres ist Mitarbeiterin bei der Informationsstelle Militarisierung (IMI). Sie schreibt regelmäßig Artikel in der Zeitschrift „Ausdruck“. Beginn ist um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Groene Stee in Emden. Der Eintritt ist frei.
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