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Emden: Veranstaltungsankündigung

1. April 2023

Sinti und Roma – Wer?
Antiziganismus inmitten moderner Gesellschaften – auch in Emden?!?!

 mit  Sara Paßquali, M.A. Trainerin und Beraterin zu den Schwerpunkten Rassismuskritik, Antidiskriminierung, Antiziganismus, Diversity (Management), Intersektionalität, Gender und Empowerment

Mittwoch, den 19. April 2023, um 18.30 – 20.00 Uhr
im Saal 1. Etage, des
Mehrgenerationenhaus Kulturbunker
Geibelstrasse 30A, Emden-Barenburg,
– Der Zugang ist barrierefrei-

Veranstalter: Fachdienst Gemeinwesen der Stadt Emden

Der Schwerpunkt des Vortrags bezieht sich auf die Jahrhunderte lange Verfolgung, Ausgrenzung bis hin zu dem Versuch, die Minderheit zu vernichten. Der Rassismus gegen Sinti und Roma ist tief verwurzelt und wird bis heute lediglich als Randphänomen betrachtet. Aktuelle Studien und öffentliche Debatten, zeigen deutlich, dass die größte Minderheit Europas noch bis heute vielerorts Diffamierung, Diskriminierung und sozialer, ökonomischer und politischer Marginalisierung ausgesetzt sind. Was das aktuell für die Menschen der Minderheit bedeutet und wie es langfristig zum Abbau von diesem spezifischen Rassismus kommen kann, wird versucht alltagstauglich in diesem Vortrag darzustellen.

In der anschließenden Diskussion gilt es auszutauschen, wo und in welchen Bereichen unserer Stadt antiziganistische Stereotypen sicht- und fühlbar sind und mögliche Strategien zur Auflösung auch dieser Form von Diskriminierung zu besprechen.

1. April 1933: Boykott jüdischer Geschäfte

1. April 2023

Am 1. April 1933 fand der landesweite Boykott jüdischer Geschäfte und Warenhäuser statt, von dem auch jüdische Ärzte und Rechtsanwälte betroffen waren. Die Nazi-Führung hatte den Boykott angeordnet, die SA setzte ihn gewaltsam durch.

„Aufruf der Reichsleitung der N.S.D.A.P. Boykott-Komitees gegen das Judentum im ganzen Reich! Am 1. April Schlag 10 Uhr setzt der Boykott aller jüdischen Waren, Geschäfte, Ärzte, Anwälte ein

Es ergeht daher an alle Parteidienststellen und Parteiorganisationen folgende Anordnung:

Punkt 1: In jeder Ortsgruppe und Organisationsgliederung der N.S.D.A.P. sind sofort Aktionskomitees zu bilden zur praktischen, planmäßigen Durchführung des Boykotts jüdischer Geschäfte, jüdischer Waren, jüdischer Ärzte und jüdischer Rechtsanwälte. Die Aktionskomitees sind verantwortlich dafür, daß der Boykott keinen Unschuldigen, um so härter aber die Schuldigen trifft.

Punkt 2: Die Aktionskomitees sind verantwortlich für den nächsten Schutz aller Ausländer ohne Ansehen ihrer Konfession und Herkunft oder Rasse. Der Boykott ist eine reine Abwehrmaßnahme, die sich ausschließlich gegen die Juden in Deutschland wendet.

Punkt 3: Die Aktionskomitees haben sofort durch Propaganda und Aufklärung den Boykott zu popularisieren. Grundsatz: Kein guter Deutscher kauft noch bei einem Juden oder läßt sich von ihm und seinen Hintermännern Waren anpreisen. Der Boykott muß ein allgemeiner sein. Er wird vom ganzen Volk getragen […].“

Gedenkstätte Esterwegen:

31. März 2023

„Moor-SA“ und Strafgefangenenlager.
Buchvorstellung mit Autor David Reinicke in der Gedenkstätte Esterwegen.

Gedenkkundgebung zum Tag der Befreiung am 06. Mai um 15:00 Uhr auf der Begräbnisstätte Esterwegen

29. März 2023

Treffen der Leeraner VVN-BdA-Mitglieder

24. März 2023

Das nächste Treffen findet am 06.04.2023 um 19:00 Uhr im „Haus Hermann“ in der Hermann-Lange-Str. 28 (AWO-Räume) in Leer statt.

Thema: Denkmalplatz Leer und Antifa-Gedenken (Findling)

Als Referent konnte der ehem. Rechtsanwalt und Mitglied des Stadtrates von Leer

Raimund Kräussl-Pustelnik gewonnen werden.

Er berichtet über die Auseinandersetzung um den Antifa – Findling vor allem in den 80-90er Jahren.

Wir wollen dann über die heutige Bedeutung für uns diskutieren

Freidenker: Liedersommer 2023

16. März 2023

DIZ-Seminar: Wider das Vergessen – Kunst und Kultur in Lagern und über Lager

11. März 2023

Ostfriesischer Ostermarsch

10. März 2023

Ostfriesischer Ostermarsch weiterlesen »

Einladung: Gedenkstätte Esterwegen

7. März 2023

„1933 – FOLTERKELLER IM WOHNQUARTIER“ –

TV-DOKUMENTATION UND DISKUSSION

Anfang 1933: Die frisch an die Macht gekommenen Nationalsozialisten überziehen Deutschland unmittelbar mit einer beispiellosen Terrorwelle. Politische Gegnerinnen und Gegner verschwinden ohne Prozess, auf unbestimmte Zeit, in Folterkellern, die schnell zu einer frühen Form von Konzentrationslagern werden. Prominente Regimegegner wurden in den frühen KZ besonders gequält.

Die Radio Bremen-Fernseh-Dokumentation „1933 – Folterkeller im Wohnquartier“ von 2022 zeigt, wie Tausende solcher Terrorzentralen im ganzen Reich entstehen, oft mitten in Wohnquartieren, vor aller Augen. Die Schreie der Gefolterten wehen zu den Wohnungen der Anwohner hinüber.

Die Erinnerung an diese frühen Lager wurde nicht selten überdeckt von den Verbrechen in den riesigen Vernichtungslagern im Osten während des Zweiten Weltkriegs. Doch will man wissen, wie der Rechtstaat ausgehebelt wurde, muss die Geschichte der frühen Lager in den Fokus rücken – auch wegen der zahlreichen Opfer, die in den Lagern ihr Leben ließen oder physisch und psychisch gebrochen wurden. Die frühen Lager waren Lager der politischen Rache, ihre Zeit ging bis etwa 1935/36. Bis dahin war der Widerstand gegen die Nazis weitgehend gebrochen und der Terror suchte sich neue Opfer.

Im Rahmen der Sonderausstellung „Auftakt des Terrors. Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus“ zeigt die Gedenkstätte Esterwegen diese TV-Dokumentation und lädt ein zur anschließenden Diskussion mit der Film-Autorin Susanne Brahms und Gedenkstätten-Co-Leiter Sebastian Weitkamp. Susanne Brahms arbeitet seit 1989 als Journalistin im Bereich Fernsehen und Radio und greift dabei immer wieder historische Themen auf.

Engerhafe: Gedenken an die Opfer

7. März 2023

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